Sonntag, 16. März 2014

Die EU ein Sau-Laden?!








Luxusleben durch Traumjob in Brüssel!







Ein Schweizer Bürger zeigt detailliert in seinem Leserbrief die finanziellen Privilegien von Politikern und Beamten in Brüssel auf und meint abschließend:


"Den Politikern und Beamten in Brüssel mangelt es an jeglicher Selbstachtung, Integrität und ethischem Verhalten. Es ist ein Selbstbedienungsladen "par excellence"!"

Lesen Sie selbst, wie viel Politiker und Beamte in Brüssel monatlich "verdienen"!



Ein Leserbrief aus der „Neuen Luzerner Zeitung“ vom 13.Februar 2014

Geschichten vom Sau-Laden EU
Über finanzielle Privilegien von Politikern und Beamten in Brüssel

EURO-Umrechnung J.Hüppin / Umrechnung 1 EURO = Fr. 1.22)

Aus dem seriös recherchierenden Internet Wirtschaftsdienst “Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ (4.Febr. 2014), habe ich nachstehend einige Rosinen (Zahlenmaterial) über das sagenhafte, mit Privilegien überhäufte Luxusleben der Brüsseler Nomenklatura herausgepickt. Jetzt verstehe ich auch, warum diese EU-Granden ihre Pfründe mit Klauen und Zähnen verteidigen und warum es einige gut informierte Schweizer Regierungsmitglieder und Politiker so unwiderstehlich nach Brüssel zieht.

Fangen wir doch ganz unten an:

Ein EU-Abgeordneter verdient –unabhängig von fachlicher Kompetenz oder Leistung - monatlich 7´956.87 Euro (Fr. 9729.00!) Daneben erhält er eine sogenannte „allgemeine Kostenvergütung“ von monatlich 4´299,-- Euro (Fr.5256.00) Zusätzlich stellt das Europäische Parlament jedem Abgeordneten monatlich 21‘209.-- Euro (Fr. 25‘917.00) zur freien Verfügung für allfällige Mitarbeiter in Brüssel, Strassburg oder in seinem Heimatland (vielfach werden Verwandte beschäftigt). Jedem Parlamentarier steht ein Taggeld von 304,-- Euro (Fr. 371.50) zu (nebst Grundgehalt), für jeden Tag an dem er sich in Brüssel oder Strassburg in die offizielle Präsenzliste einträgt. Dazu gibt es noch eine „Residenzzulage“ von 15% des Grundgehaltes, eine monatliche Aufwandsentschädigung von 607,-- Euro (Fr. 741.50) (Vize 911 Euro, Präsident 1418 Euro), plus Kindergeld von 300,-- Euro (Fr. 366) pro Kind.

Dann wäre da noch der Urlaubsanspruch von mindestens 10 Wochen für Beamte im Europäischen auswärtigen Dienst (EAD). Es war in einer RTL-Reportage beschämend mitanzusehen, wie sich EU-Abgeordnete mit gepackten Koffern an Freitagmorgen in die Präsenzliste eintrugen, um die 304 Euro Sitzungsgeld zu kassieren, nur um darnach sofort mit einer EU-Limousine zum Flughafen ins Wochenende zu verreisen. Fragen des RTL-Reporters waren natürlich nicht erwünscht und die Peinlichkeit erzielte ihren Höhepunkt, als der Sicherheitsdienst des Parlaments, die Reporter aus dem Gebäude warf!

Gemäss EU-Selbstauskunft „verdienen“ allein 37 Topbeamte ca. 24‘000 Euro (Fr. 29‘329.00) pro Monat (Mehr als die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel). Am 22.November 2012 berichtete „Spiegel Online“ von 214 hochrangigen EU-Vertretern, die mit 220‘000 Euro (Fr.268‘849.00) pro Jahr mehr als der britische Premier ver-dienen. Nach Aussagen einer Wallstreet-Korrespondentin in Brüssel, übertrifft sogar das Salär von 3000 EU-Beamten das Gehalt von David Cameron. Laut Umfragen verdienen auch über 5‘000 subalterne Beamte mehr als 10‘000 Euro im Monat (Fr.12‘220.00) Wie man sieht wird nicht gekleckert, es wird bar jeglicher Vernunft geklotzt!

Als Kommissionspräsident Barroso (bezeichnenderweise ein ehemaliger Maoist) forderte, das Budget für 2013 um 6,8% anzuheben, rief er gleichzeitig sämtliche Mitgliedstaaten zu rigorosen (!!!) Sparmassnahmen auf. Dabei gin wohl vergessen, dass die EU jährliche Verluste durch Korruption von 120 bis 140 Milliarden Euro auszuweisen hat und der EU-Rechnungshof seit bestehen noch nie eine Jahresrechnung abnehmen konnte.

Die Liste liesse sich beliebig verlängern. Die Wahrheit ist: Es mangelt in Brüssel an jeglicher Selbstachtung, Integrität und ethischem Verhalten. Es ist ein Selbstbedienungsladen par excellence. Wer einmal den Sprung in den Kreis der Erlauchten geschafft hat, der wird in allererster Linie seine ganz persönlichen Bedürfnisse befriedigen, seien sie nun finanzieller oder machtpolitischer Natur. Er schwebt dann in höheren Sphären als Normalsterbliche, ist unantastbar, und seiner Willkür sind keine Grenzen gesetzt. Soll der Weg unseres teuren, geliebten Vaterlandes tatsächlich in diesen schmutzigen Korruptionssupf nach Brüssel führen, so wie es uns einige Wirtschaftsbürokraten und Globalisierungsfanatiker vorschreiben wollen?

ROBERT NIEHT
WALCHWIL